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An der Generalversammlung der Waldbesitzervereinigung des Seebezirks waren die Sturmschäden das Hauptthema.

 

Jeuss | Der Wintersturm Burglind hat den Waldbesitzern des Seebezirks zünftig zugesetzt: Statt die geplanten Projekte für den koordinierten Holzschlag umzusetzen, müssen sich die Mitglieder der Vereinigung erst mit dem Auf­räumen der Sturmschäden beschäftigen. Sonst hat der Borkenkäfer dieses Jahr leichtes Spiel.

«Es hat uns viel Überzeugungsarbeit gekostet, um die Projekte zur Förderung der koordinierten Holznutzung auf die Beine zu stellen», erklärte Hans-Beat Johner, Präsident der Waldbesitzervereinigung des Seebezirks, an der Generalversammlung von letztem Donnerstag in Jeuss. Denn viele private Waldeigentümer räumen der Bewirtschaftung ihres Forstes nicht oberste Priorität zu. Ziel des Förderungsprojekts ist deshalb, dass sich Waldbesitzer zum Holzschlagen zusammenschliessen. So können sie grös­sere Mengen ernten und bessere Preise auf dem Markt erzielen. Wie Johner informierte, ist dieses Förderprojekt im vergangenen Jahr im Seebezirk erfolgreich lanciert worden. Auch für heuer konnten die Revierförster des Seebezirks wieder genügend Interessenten ins Boot holen. Die Projekte mussten jedoch vorerst auf Eis gelegt werden. «Der Sturm Burglind ist uns dazwischen gekommen», führte Johner aus. Und ergänzte, die Vereinigung halte am Programm fest und habe bereits einen Betrag von 100 000 Franken ins Budget 2019 aufgenommen. mkc

Lesen Sie weiter im «Anzeiger von Kerzers» vom 11. April 2018.