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Historische Abstimmung: Der Gemeinderat von Golaten mit Gemeindeschreiber Fritz Baumgartner (l.) ist vor der Versammlung sichtlich angespannt.

 

Golaten | Golaten und Kallnach schliessen sich zusammen. Die Bevölkerung nahm sowohl Fusionsvertrag wie Fusionsvereinbarung an. Die neue Gemeinde wird ab 2019 den Namen Kallnach tragen.

Der vergangene Mittwoch war ein historischer Tag für Golaten. Mit einer Mehrheit von 73 Stimmen nahm die Bevölkerung in einer geheimen Abstimmung den Fusionsvertrag mit der Gemeinde Kallnach an – 37 waren dagegen, fünf enthielten sich. Die Stimmbeteiligung betrug rund 53 Prozent. Damit geben die Einwohnerinnen und Einwohner von Golaten dem Zusammenschluss der beiden Gemeinden ihren Segen. Gemeindepräsident Hansjörg Tüscher (parteilos) zeigte sich im Gespräch mit dem «Anzeiger von Kerzers» erleichtert über das deutlich positive Ergebnis: «Die letzte Abstimmung verlief so knapp, dass ich keine Zustimmung mehr erwartet habe.» Im vergangenen Mai hatte die Einwohnergemeinde darüber abgestimmt, ob ein Fusionsvertrag ausgehandelt werden sollte – den Ausschlag dafür gaben nur sieben Stimmen. In Kallnach stimmten 52 für den Fusionsvertrag, 37 lehnten ihn ab. Die Fusionsvereinbarung, welche die Details für die Umsetzung des Fu­sionsvertrags regelt, wurde in einer offenen Abstimmung mit grosser Mehrheit angenommen. fko

Lesen Sie weiter im «Anzeiger von Kerzers» vom 26. September 2018.